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Saturday, May 6. 2006Vogelgrippe
die Vogelgrippe-Aktion von Gernot L. Geise „Die Vogelgrippe ist jetzt auch nach Deutschland übergesprungen!“ tönten im Februar die Medien, und man könnte meinen, sie hätten gierig darauf gewartet. Kaum ein Tag vergeht seither, an dem nicht neue Horrorbotschaften über die sogenannte Vogelgrippe verbreitet werden. Obwohl dabei jedesmal ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass für Menschen „derzeit noch“ keine Gefahr besteht, ist der Grundtenor unübersehbar: Wir sollen unauffällig auf eine kommende Pandemie und eine geplante Zwangsimpfung vorbereitet werden. Vorausgesagt wurde eine Pandemie ja bereits im vorigen Jahr. Man frage sich nur, durch was sie wohl ausgelöst werden soll? Weil die angebliche Vogelgrippe für den Menschen dummerweise (noch?) keine Gefahr darstellt, warnen »Fachleute« wie etwa der Virologe Prof. Michael Schmidt (so in Pro7 »NEWSTIME«, 20. Februar) vor kommenden Mutationen des Virus. Der Ursprung des erstmals im Februar in Deutschland bei toten Schwänen aufgetauchten Vogelgrippevirus H5N1 gibt den Ornithologen Rätsel auf. „Dieses aktuelle Phänomen ist nicht zu erklären, denn es hat offensichtlich nichts mit dem Vogelzug zu tun“, sagte der Wilhelmshavener Vogelforscher Franz Bairlein. Die auf Rügen verendeten Tiere seien Höckerschwäne, die nur kurze Strecken zurücklegten und nicht aus Vogelgrippe-Regionen gekommen sein könnten. „Derzeit fliegt kein einziger Schwan aus irgendeinem Vogelgrippe-Gebiet nach Rügen und verhungert dort. So einen kuriosen Einzelflieger gibt es nicht“, schloss Bairlein einen Zusammenhang mit Zugvögeln als Infektionsquelle aus. Die in Deutschland verbreiteten Höckerschwäne seien als Parkschwäne weitgehend sesshaft. „Nur die Sing- und Zwergschwäne sind arktische Zugvögel und überwintern hier.“ In der Arktis sei das Virus aber bislang nicht nachgewiesen. „Aber woher kommt das Virus dann, wenn es nicht durch Zugvögel transportiert wurde?“, fragte sich der Leiter des Wilhelmshavener Instituts für Vogelforschung. Für ihn ist es ein Rätsel, „wieso möglicherweise schon länger vorhandene Viren nicht schon im vergangenen Herbst entdeckt wurden“. Denn seinerzeit seien tausende Vögel in Europa untersucht worden. „Damals war H5N1 nicht dabei, und jetzt ist es da. Dies ist ausgesprochen eigenartig“, wundert sich Bairlein. „Dafür haben wir kein Erklärungsszenario.“ Doch an irgendwelchen Einflüssen müssen die gefundenen Vögel ja gestorben sein, denn sie sind schließlich definitiv tot. Interessant ist dabei auch die Aussage, dass in jedem Jahr um diese Zeit Vögel sterben würden, auch Schwäne, das sei ganz normal. Aber bisher hätte sich niemand darum gekümmert. Nur aufgrund der Vogelgrippe würde jetzt jeder tote Vogel gemeldet. Allein auf der Insel Rügen verenden u. a. aus Altersgründen jährlich etwa 300 bis 500 Schwäne (Till Backhaus, Landwirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommern). Und ebenso interessant ist die Tatsache, dass die Vogelgrippe schon seit über hundert Jahren bekannt ist, ohne dass irgendeine Pandemie entstand. Sind etwa unsere Tiere heute empfindlicher als vor hundert Jahren? Die mit schöner Regelmäßigkeit ausgestrahlten Sendungen zur Vogelgrippe (etwa »ARD-Brennpunkt« oder »ZDF-Spezial«) zeigen eines ganz deutlich: Die Fachleute wissen nicht, woran sich die Anfang Februar verendeten Schwäne angesteckt haben könnten, denn es gab keinen »verdächtigen« Vogelflug, und andere Ansteckungsmöglichkeiten sind nicht vorstellbar. Dann werden als »Erklärung« solche abenteuerlichen Szenarien konstruiert, dass die Tiere sich eventuell schon im letzten Jahr angesteckt hätten und daran leider erst jetzt gestorben seien. Ja was denn: Die Tiere sollen infiziert ein halbes bis ein Jahr friedlich gelebt haben, um jetzt plötzlich an der Infektion zu sterben? Ist eine Vogelgrippen-Infektion für die Tiere nun tödlich oder nicht? Nach dem Virologen Prof. Michael Schmidt seien infizierte Tiere bereits innerhalb von zwölf bis 24 Stunden tot. Wenn dem so ist, wieso hat man dann solch große Angst vor dem Vogelflug der heimkehrenden Zugvögel? Glaubt man der Aussage von Prof. Schmidt, können die Zugvögel gar nicht infiziert sein, weil sie lange vor ihrer Ankunft gestorben sein müssten. Man sieht, wie widersprüchlich die verschiedenen Ansichten sind. Die umfassenden Desinfektions- und Quarantänemaßnahmen (u. a. durch die Bundeswehr) waren (und sind) jedenfalls alle für die Katz. Das hätte man sich auch denken können, wenn schon kein Infektionsweg bekannt ist. Also hat man wie in »guten alten Zeiten« von BSE und »Schweinepest« mal wieder zur »Keule« gegriffen und »vorsorglich« gekeult, was zu keulen war (Horst Seehofer, Bundeslandwirtschaftsminister). Wobei die betroffenen Tiere nicht etwa alle erst getötet wurden, bevor sie »entsorgt« wurden. Das Fernsehen ist gnadenlos: Es zeigte auch, dass die Tiere lebendig in Plastiksäcke und dann in Container geworfen wurden. Völlig human, versteht sich. Wo blieben hier eigentlich die Tierschützer? Und so ganz nebenbei darf nun auch die tierquälerische Hühner-Käfighaltung auf engstem Raum weiterbetrieben werden. Der angebliche Vogelgrippe-Erreger H5N1 soll aus China stammen, aber in China weiß man komischerweise nichts von einer angeblichen Vogelgrippe-Epedimie. Die Krankheitsbilder der Vogelgrippe im asiatischen Raum lassen sich alle auf Mangelernährung und Vergiftungen zurückführen. Da nach dem Virologen Dr. Stefan Lanka Viren mit unseren Mitteln gar nicht nachweisbar sind, sondern nur aufgrund von irgendwelchen körpereigenen Reaktionen des jeweiligen Immunsystems (z. B. Antikörper) »nachgewiesen« werden, muss die Frage erlaubt sein, ob für die Produktion dieser Antikörper wirklich ein Virus verantwortlich war, oder ob diese Körperreaktionen nicht durch andere Ursachen ausgelöst werden können (etwa durch Gifte), wonach sie dann falsch zugeordnet werden? Viren wurden bisher niemals beobachtet. Alles, was wir an Bildern gezeigt bekommen, sind reine Computeranimationen. Mediziner werden über diese Vorstellungen den Kopf schütteln, aber so sicher, wie sie sich bezüglich der »bösen« Viren sind, entpuppt sich letztendlich alles als Seifenblasen und reine Glaubenskonstrukte ohne greifbare Beweise. Die Schulmedizin spricht von einer möglichen Mutation zwischen (nie nachgewiesenem) Vogelgrippe-Virus und (nie nachgewiesenem) Grippe-Virus beim Menschen und kennt auch schon die Symptome dieses „Virus“ und wie man es behandelt. Toll! Demgemäß brummt das Geschäft der „Tamiflu“-Hersteller inzwischen, denn obwohl es gegen die angebliche Vogelgrippe völlig untauglich ist, sollen die einzelnen Länder größere Mengen des Medikaments einlagern oder haben es schon getan. Und schon wird in der EU überlegt, eine Zwangsimpfung aller Zuchtvögel anzuordnen. Die Pharmaindustrie darf jubeln! Aber betrachten wir die »Vogelgrippe« doch einmal aus ganz anderen Blickwinkeln. Infektion aus der Nachbarschaft? Der Journalist Gerhard Wisnewski (»Mythos 9-11«, »Lügen im Weltraum« usw.) stellt fest, dass sich das Vogelgrippe-Virus entgegen aller Aussagen schon länger in Deutschland befindet, und zwar auf der Insel Riems, an jenem Greifswalder Bodden, an dem auch die so plötzlich von der Vogelgrippe befallene Insel Rügen liegt. Von Riems bis Rügen sind es nur ein paar Kilometer. Die Insel ist dem Vernehmen nach genau wie zu DDR-Zeiten für die Öffentlichkeit gesperrt. Damals hieß sie die „Seuchen-Insel“. Heute befindet sich auf Riems das Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit). Dieses Institut, das sich seit Februar mit der Diagnose der Vogelgrippe von der benachbarten Insel Rügen hervortut, liegt ausgerechnet nur wenige Kilometer von Rügen entfernt, im südwestlichen Teil des Greifswalder Boddens. Ohne Zweifel arbeitet das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mit diesem Virus. Aber selbstverständlich nur in abgesicherten Labors. Zu den Aufgaben des Nationalen Referenzlabors für Aviäre Influenza im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems gehören nämlich: die Bereithaltung von Referenzvirusstämmen, die Aufbewahrung von Virusisolaten aus bestätigten Seuchenfällen. Nach einem Bericht in der Welt (9. August 2005) wird im FLI aktiv mit dem H5N1-Virus experimentiert. „Hinter den Riemser Zäunen sind Erreger der Vogelgrippe, einschließlich des Subtyps H5N1, bereits seit langem präsent“, schrieb auch die netzeitung im Oktober 2005. Der NDR nannte Riems gar eine »Wahnsinnsinsel«, weil hier in zahlreichen Hochsicherheitslabors hochinfektiöse Tierkrankheiten erforscht werden, wie zum Beispiel die Vogelgrippe. „Die hoch gesicherte Virusbank enthält rund 500 Virusstämme und -isolate von Rind, Schaf, Schwein oder Geflügel. Erst vor kurzem hatten die Forscher für die Tests mit einem neuartigen Marker-Impfstoff in den institutseigenen Hochsicherheitsställen Hühner künstlich mit hoch pathogenen Vertretern des Erregers infiziert“, schrieb die netzeitung im Oktober 2005. Es ist erstaunlich, dass die ersten im Februar 2006 mit dem Verdacht auf Vogelgrippe tot auf Rügen gefundenen Schwäne zur Untersuchung nur ein paar Kilometer weiter ausgerechnet in die Labors von Riems transportiert wurden, wo die Vogelgrippe sozusagen bereits auf sie wartete. Prompt wurde tatsächlich das Virus bei ihnen festgestellt. Die Rügener und Boddener Schwäne können sich das Virus also auf mehreren Wegen geholt haben: Bei ihrem Weg über die Viruslabors des Friedrich-Loeffler-Instituts oder durch ihre Nachbarschaft zu denselben. Oder erst in dem Moment, in dem sie tot dort angeliefert wurden. Und merkwürdigerweise fanden sich auch die in Süddeutschland aufgefundenen »infizierten« toten Vögel in unmittelbarer Nähe von Zweigstellen des Loeffler-Institutes. Natürlich rein zufällig. Laut Spiegel Online forschen dort die Wissenschaftler „an einem neuartigen Impfstoff gegen die Vogelgrippe. Er soll, anders als die bisher gängigen Präparate, gesunde Vögel nicht nur immunisieren, sondern es zugleich ermöglichen, geimpfte Tiere von infizierten zu unterscheiden.“ Bis es soweit ist, heißt das, dass geimpfte Tiere nicht von infizierten Tieren zu unterscheiden sind. Also gelten sie demnach als infiziert. Wisnewski fragt sich, ob demnach etwa eine »Impfung« die Quelle für die vielen infizierten Schwäne auf Rügen ist? Wurden die Schwäne gar nicht infiziert, sondern »geimpft« und gelten seitdem als H5N1-Schwäne? Wisnewski: Bekanntlich grassiert die Angst vor einem mutierten H5N1-Erreger, der von Mensch zu Mensch springen kann. Wie man der Presse entnehmen kann, werden genau gegen einen solchen Erreger Impfstoffe entwickelt. Was aber braucht man zur Entwicklung eines solchen Impfstoffes gegen eine »humane Vogelgrippe«? Genau: den Erreger. Bevor man also den Impfstoff herstellen kann, muss man erstmal genau den Erreger erzeugen, vor dem sich alle Welt fürchtet – nämlich einen Vogelgrippe-Erreger, der von Mensch zu Mensch überspringt. Wisnewski fragt: „Denken Sie jetzt dasselbe, wie ich? Nämlich, dass Sie nicht enden wollen wie ein Rügener Schwan? Egal, was kommt: Lassen Sie sich besser mal nicht ‚gegen‘ die Vogelgrippe infizieren bzw. ‚impfen‘“. „Derzeit impfen die Ärzte jedes Tier einzeln“, heißt es bei Spiegel-Online über das Riemser Seucheninstitut (Januar 2006): „In Zukunft könnten sie die erforderliche Dosis einfach dem Trinkwasser beimischen.“ Das sind ja tolle Aussichten! Aber man kann die Suche nach der Ursache der Vogelgrippe-Erreger auch ganz anders angehen. Und auch hierbei zeigen sich verblüffende Zusammenhänge!
Infektion aus der Luft? Wir wissen inzwischen, dass die »Weltpolizei« USA über allen möglichen Ländern ungefragt Militärflüge durchführen, um ihre Chemtrails in die Atmosphäre abzublasen. Da auch hier noch längst nicht alle Untersuchungen abgeschlossen sind, welche Schäden durch die dabei verwendeten Chemikalien an Menschen, Tieren und Pflanzen angerichtet werden, muss davon ausgegangen werden, dass der »Große Bruder« das alles in Kauf nimmt. Wer sagt uns eigentlich, dass bei den Sprühaktionen nicht auch mal (etwa testweise?) irgendwelche Krankheitserreger mit versprüht werden? Vielleicht um zu sehen, wie die Natur (oder die Menschen) darauf reagiert? Oder um die Gewinnspannen der Pharmaindustrie in die Höhe zu treiben? Dann hätten wir, auch ohne irgendwelche gedanklichen Verrenkungen anstellen zu müssen, eine Erklärung dafür, warum Vögel infiziert werden können, obwohl dazu eigentlich keine Möglichkeit besteht. Geht es bei der »Vogelgrippe« nicht etwa um die massenhafte Verteilung von Tamifu und die künstlich erzeugte Massenhysterie durch vermeintlich zu geringe Vorräte davon, und parallel dazu um die Vernichtung des Geflügelmarktes in Asien und Europa? Denn dann könnten die USA für die Zeit danach den Markt mit ihren »Produkten« überschwemmen, denn die Konkurrenz aus den östlichen Billigländern ist in den USA momentan stark zu spüren. Aber das sind natürlich alles »Verschwörungstheorien«, und die werden erfolgreich in der Schublade »unglaubwürdig« abgelegt. Dabei hat sich schon oft genug gezeigt, dass vieles, was als »Verschwörungstheorie« bezeichnet wurde, in Wirklichkeit handfeste »Verschwörungstatsachen« sind. Ich denke beispielsweise an die »Anthrax-Anschläge« nach dem 11. September 2001, die dann sehr schnell aus dem Tagesgeschehen verdrängt wurden, nachdem man dummerweise festgestellt hat, dass das Pulver aus Labors des amerikanischen Geheimdienstes CIA stammte.
Wer hat den Nutzen? Man sollte jedoch auch folgende Tatsachen beachten: Das Medikament »Tamiflu« kam 2002 auf den Markt und verkaufte sich zunächst sehr schlecht. Erst mit der Empfehlung der Weltgesundheitsbehörde WHO im vorigen Jahr, dass sich Staaten größere Mengen dieses Medikaments einlagern sollten, stieg der Absatz rasant an. Das Patent an Tamiflu hält der US-Pharmakonzern Gilead. Die Basler Pharmakonzern Roche produziert das Mittel in Lizenz und tritt 10 Prozent des Tamiflu-Absatzes als Lizenzgebühren an Gilead ab. Es dürfte eigentlich jedem klar sein, dass die Pharmaindustrie überhaupt keinen Anlass dafür hat, dass Menschen gesund werden, denn dann wäre sie ja ihre Milliardengewinne los. Gilead-Chef war seit 1997 – Donald Rumsfeld, heutiger »Verteidigungs«-Minister der USA. Heute ist Rumsfeld nach eigener Auskunft noch mit 5 bis 25 Millionen Dollar an Gilead beteiligt. Seinen Gewinn aus Gilead für 2004 gab er mit (nur) 5 Millionen Dollar an. Das heißt mit anderen Worten: Derjenige, der die Befehlsgewalt über die US-Armee mit allen ihren Flugzeugen hat, der demgemäß auch die Chemtrail-Flüge zu verantworten hat, kassiert fürstlich am Verkauf von Tamiflu. Auch das ist natürlich nur rein zufällig so. Wenn man sich nun daran erinnert, dass besorgte Menschen bereits zu Beginn der Chemtrail-Flüge vor rund drei Jahren die Befürchtung äußerten, mit diesen Sprühaktionen könne man auch Krankheitserreger verbreiten, erscheint die Infektionswelle in Norddeutschland in einem ganz anderen Licht! Woher das H5N1-Virus nun wirklich stammt, lässt sich derzeit noch nicht definitiv beweisen. Das Riemser Seucheninstitut käme dabei eigentlich nur für die deutschen Infektionen infrage. Da die Infektionen aber auch in anderen Ländern aufgetreten sind, muss man nach einem anderen Verursacher Ausschau halten. Und da ist die Auswahl eigentlich gar nicht so groß. Lassen Sie uns einmal einen Blick in die Vergangenheit werfen: Über 20 Millionen Menschen starben 1918 an der Spanischen Grippe. Sie war die größte Epidemie des 20. Jahrhunderts. Jetzt wollen US-Forscher das Virenerbgut, das den Erreger einst so gefährlich machte, entschlüsselt haben. Die überraschende Entdeckung dabei: Es hat Ähnlichkeit mit dem Vogelgrippe-Virus. Die Entdeckung der US-Forscher wird auch in NRW aufmerksam verfolgt. „Besonders interessant sind die Erkenntnisse über ein spezielles Protein, das bei dem Erreger der Spanischen Grippe so gefährlich war“, sagt Professor Herbert Pfister, Direktor des Instituts für Virologie an der Uni Köln. Besonders interessant ist die Entdeckung für die Wissenschaftler, weil das Virus Ähnlichkeiten mit dem der Vogelgrippe hat. Auch die Spanische Grippe verbreitete sich zunächst bei Tieren, bevor sie nach diversen Mutationen auf den Menschen übergriff. Einer Forschungsgruppe am Armed Forces Institute for Pathology in Washington unter der Leitung von Jeffery Taubenberger ist es schon in den 90er Jahren gelungen, genetisches Material der Spanischen Grippe aus der Leiche eines US-Soldaten zu isolieren, der 1919 an der Grippe gestorben war. Die Wissenschaftler des Sunshine Project haben nun herausgefunden, dass in einem Labor der amerikanischen Armee versucht wird, den Erreger der Spanischen Grippe wieder zu beleben (2003). Zu welchem Zweck wohl? Es ist eine bekannte Tatsache: Mit Spielsachen, die man besitzt, spielt man auch! Darüber sollten wir uns einmal Gedanken machen! Comments
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