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UIP Umweltinitiative Pfaffenwinkel e.V.
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Thursday, January 5. 2012TITELBILD DER OHA-JANUAR-PRINTAUSGABE![]() CARTOON: ERIK LIEBERMANN »Wie schnell sich der Wind doch dreht?!« – das ist das Motto vom Wieser Zukunftsforum, das am Samstag, 21. Januar 2012 in der Landvolkshochschule Wies stattfindet. Wie können wir unsere Lebensgewohnheiten so verändern, dass sie nachhaltig sind und wie können wir die Energiewende im Landkreis Weilheim-Schongau voranbringen und auch die Windenergie geschickt ausnutzen? – Das sind zwei von mehreren Fragen, die in diesem Seminar erörtert werden sollen. Nähere Infos auf www.lvhswies.de über das Programm sowie die Teilnahmemodalitäten. MENSCHENVERACHTENDE RISIKOTECHNOLOGIE
Die Atom-Lobby bleibt aktiv
Naturschutzpreisträger Dr. Edmund Lengfelder benennt in seinem Festvortrag die oft vertuschten Folgen der Atomtechnologie Deutschlands Atomausstieg ficht EU-Kommissar Günther Oettinger offenbar nicht an. 40 neue AKWs will er den EU-Bürgern in den nächsten 20 Jahren aufbürden. In der bisher vertraulichen »Energy Roadmap 2050« wird die veraltete Risikotechnologie laut Presseberichten für ihre vermeintlich klimafreundliche CO2-freie Energieproduktion zu vergleichsweise niedrigen Kosten gelobt. Unter diesem Aspekt ist der von der Merkel/Rösler-Regierung nach Fukushima zelebrierte Atomausstieg mit zunehmender Vorsicht zu betrachten. Die Risiken dieser Technologie mit ihrem globalen Vernichtungspotenzial müssen deshalb immer wieder klar aufgezeigt werden. Eine hervorragende Analyse der Fakten bietet Dr. Edmund Lengfelder, der seit September Träger des Bayerischen Naturschutzpreises 2011 ist. In seinem Festvortrag benennt er die verheerenden und häufig vertuschten Auswirkungen der ach so »friedlichen Nutzung der Kernenergie«, wie es stets verharmlosend im Lobbyjargon heißt. Irmgard Schreiber-Buhl hat aus der Festrede des bekannten Strahlenbiologen einige Auszüge auf der Bund-Naturschutz-Seite zusammengestellt. Siehe OHA-JANUAR-PRINT-AUSGABE (Seite 9) MOBILFUNK
WLAN-Strahlung schädigt die Fruchtbarkeit von Männern
Argentinische Studie belegt Gesundheitsgefahr WLAN-Strahlung kann die Fruchtbarkeit des Mannes schädigen und zu DNA-Brüchen führen. Das belegt eine im Fachblatt »Fertility and Sterility« publizierte argentinische Studie. Auch das renommierte deutsche ECOLOG-Institut kommt zu diesem Schluss. Bereits im November 2011 veröffentlichte es im EMF-Monitor einen Studienüberblick zu Handybestrahlung und Spermien. Nach Meinung des ECOLOG- Institutes sollten gerade junge Männer mit späterem Kinderwunsch aus Vorsorgegründen darauf achten, ihr Mobiltelefon nicht eingeschaltet am Gürtel oder in der Hosentasche zu tragen. Noch besser ist natürlich, die Geräte überhaupt so wenig wie möglich zu benutzen. (Mehr dazu in der OHA-JANUAR-AUSGABE auf Seite 5) QUELLE: DIAGNOSE FUNK Jahresende im Stadtrat
Ehrungen
Das Jahr ging u. a. mit Ehrungen zu Ende. Fritz Holzhey, langjähriger, ehemaliger Stadtrat der UWV, ist zum Ehrenbürger ernannt worden. Die mit großer Mehrheit (bei zwei Gegenstimmen der Alternativen Liste) beschlossene Schongauer Bürgerstiftung unter Verwaltung der Kreissparkasse ist am 20. Dezember feierlich unterzeichnet worden. Ein weiterer Höhepunkt war die Vergabe des Staatspreises für »vorbildliche Waldbewirtschaftung« an die Stadt Schongau. Stadtförster Klaus Thien nahm die Auszeichnung entgegen. In seiner 20-jahrigen Tätigkeit für die Stadt ist es ihm gelungen, aus den fast reinen Fichtenbeständen einen auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Mischwald mit weniger Fichte, mehr Tanne und vor allem mehr Laubholzarten entstehen zu lassen. Durch eine ordnungsgemäße Bejagung des Rehwilds konnten die in früheren Jahren zum Teil massiv aufgetretenen Verbissschäden deutlich verringert werden, so dass der Wald ohne Zaunschutz nachwachsen kann. Sigi Müller Radioaktiv belastete Tierkörper offenbar kein Sondermüll!Werden hoch radioaktiv belastete Wildschweine genauso entsorgt wie andere Tierkörper? Mit meiner Bitte um Auskunft über die Entsorgung radioaktiv verseuchter Wildschweine bin ich vorerst gescheitert. Am Ende der nichtöffentlichen Sitzung im Dezember gibt Landrat Dr. Zeller lediglich ein paar Zahlen der in Kraftisried entsorgten Wildschweine bekannt. Meine Anfrage war aber eine ganz andere! Ich wollte wissen, wie die radioaktiv belasteten Wildschweine in der Tierkörperverwertung Kraftisried entsorgt werden. Inzwischen habe ich von einer Journalistin Folgendes erfahren: Auf Anfrage habe ihr Veterinärdirektor Dr. Renner mitgeteilt, dass alle angelieferten Tierkörper, egal ob hoch belastet oder unbelastet, nicht getrennt, sondern in derselben Kategorie zusammen entsorgt werden. Der daraus entstehende „wertvolle Brennstoff“ wird dann an Zementfabriken und Müllverbrennungsanlagen geliefert. Daraus folgt: Die strahlenden Partikel werden dort offensichtlich wieder in die Luft gepustet. Wenn Journalisten schon Wochen vorher vom Landratsamt besser und umfassender informiert werden als ein Kreisrat, der die Anfrage gestellt hat, und der Landrat in nichtöffentlicher Sitzung etwas anderes erzählt als angefragt wurde, bleibt mir vorerst nur, meine Anfrage schriftlich zu wiederholen, um so die in der Niederschrift formulierte Zusage der schriftlichen Beantwortung erneut einzufordern. Sigi Müller, Kreisrat (Niederschriftsauszug und Anfrage in der Anlage!)Continue reading "Radioaktiv belastete Tierkörper offenbar kein Sondermüll!" Friday, December 30. 2011Aus den Landkreisen Weilheim-Schongau / Landsberg / Garmisch-PartenkirchenEinen guten Rutsch … oder lieber doch nicht?Staatliches Straßenbauamt Weilheim: Pannen am laufenden Band? Oder wissen sie nicht, was sie tun?- Die Verärgerung von Hohenpeißenbergs Bürgermeister (laut Schongauer Nachrichten vom 25.11.2011) ist nachvollziehbar. Es gibt seit vielen Monaten widersprüchliche Meldungen zum Ausbau der Umgehung B472 von Peißenberg nach Hohenpeißenberg. Landrat Dr. Zeller wollte von Verkehrsminister Ramsauer wissen, ob der Bund die Gelder für den Ausbau dort verweigert (Kreisbote vom 24.8.2011). Vor einer »Überplanung« stellte der Leiter des Staatlichen Bauamts fest, dass der Hang dort „schon immer kritisch“ gewesen sei und deshalb ab November 2011 begonnen würde, den Hang mit 700 Bohrpfählen zu „verdübeln“ (Schongauer Nachrichten vom 17.9.2011 und Kreisbote vom 21.9.2011). Die Gleitfuge, die den Hang zum Rutschen bringt, sei aber erst jetzt erkannt worden. In der letzten Mitteilung des Staatlichen Bauamts Weilheim hieß es, dass sich die „Bauarbeiten wohl auf nächstes Jahr verschieben“ (Schongauer Nachrichten vom 23.11.2011). Begonnen wird dann mit 700 Bohrpfählen zur Sicherung am Hohenwart-Hang.- Die Pannen beginnen bei der Unterführung der Südspange Weilheim – ein Unsinn im Quadrat. Schon damals war bekannt, dass es die Möglichkeit eines Kreisverkehrs gibt (ähnlich wie in Weilheims Partnerstadt Narbonne). Die Unterführung ist durch Grundwasser gefährdet, trotz Pumpenanlage, und es fehlt eine sinnvolle Abbiegemöglichkeit von der B2 kommend in Richtung Peißenberg/Schongau. Möglich wäre auch eine Vorfahrtsregelung zugunsten des Verkehrs nach Peißenberg/Schongau. - Eine weitere Unterführung (für Fußgänger) wurde in Oberhausen an der Kreuzung nach Berg gebaut, ebenfalls vom Grundwasser betroffen. An dieser Straßenkreuzung wäre auch ein Kreisverkehr möglich gewesen. - Beim Tunnelbau für die Garmischer Ortsumfahrung (»Kramer-Tunnel«) führten offenbar fatale Fehleinschätzungen zum Baustopp (Münchner Merkur vom 3.11.2011). Lockergestein und Grundwasserprobleme machen dort einen Durchbruch vorerst unmöglich. Wozu wurden eigentlich Voruntersuchungen geführt, wenn nach knapp 600 Metern Tunnelbau der Bau stillsteht? - Wer die Planung und Leitung für den Auerberg-Tunnel zwischen Eschenlohe und Oberau ausführt (laut Münchner Merkur vom 27.4.2011) ist mir nicht bekannt. Hoffentlich werden nicht die gleichen Fehler gemacht wie beim Kramer-Tunnel. - Der Bau der Ortsumgehung Saulgrub war auch mit Schwierigkeiten und Planungsfehlern verbunden. Der neue Straßenabschnitt musste nachträglich abgesenkt werden, obwohl dies anfangs vom Staatlichen Bauamt bestritten worden ist (Schongauer Nachrichten vom 10.10.2011 und Kreisbote). - Erwähnenswert ist auch der teilweise fehlende Lärmschutz an der Peißenberger Umgehung der B472 und die fehlende Anbindung des Schongauer Papierkonzerns UPM an die Umgehungsstraße. - Das bayerische Fernsehen berichtete am 17.11.2011 darüber, dass die Staatsstraße 2055 von Dießen nach Rott ausgebessert und höher gelegt wurde. Offenbar zu hoch! Denn seither ist der Seitenstreifen nicht mehr befahrbar und kein Busverkehr mehr möglich, wegen fehlender Ausweichmöglichkeiten. Jetzt muss nachgebessert werden. Auch hier war das Staatliche Bauamt Weilheim mit Baudirektor Grafwallner an der Spitze zuständig. Bei so vielen »Pannen« drängt sich natürlich die Frage auf, wie es dem Herrn Amtsleiter Grafwallner samt seinen Mitarbeitern und Unterstützern aus der Kommunalpolitik immer wieder gelingt, diese eklatanten Fehlleistungen zum Schaden unseres Gemeinwesens durchzusetzen. Und inwieweit leiden diese offenbar unangreifbaren Verantwortlichen an einem kaum noch überbietbaren Realitätsverlust? Das muss doch mal gefragt werden dürfen, meint Bernhard Maier aus Peiting. NICHT ABGEDRUCKT!
Die Süddeutsche Zeitung hat den folgenden LESERBRIEF von Hans Heinrich zum Artikel »Hans Kratzer: Cham stürzt das Denkmal Bosl« (SZ Nr. 275 – S. 34 – PBM Bayern vom 29. 11. 2011) nicht publiziert.
Der Historiker Karl Bosl, geboren in Cham, hat, so lesen wir, die Unwahrheit gesagt, überdies war er Mitglied diverser NS-Organisationen – der Chamer Stadtrat hat reagiert: Die Ehrenbürgerschaft ist aberkannt, es gibt in Cham keinen Prof.-Dr.-Karl-Bosl-Platz mehr. Soweit, so gut. Bekommt jetzt die Stadt München ein Problem mit der Kardinal-Faulhaber-Straße? Nach dem Misslingen des Elser-Attentats im Bürgerbräukeller 1939 war auf Anordnung des Herrn Kardinals in der Frauenkirche ein Te- deum zu singen. Das Attentat vom 20. Juli 1944 nannte der Herr Kardinal ein himmelschreiendes Verbrechen. Im August 1944 gab er vor der Gestapo zu Protokoll: »Anzeigen an die Geheime Staatspolizei München habe ich in mehreren Fällen am 18. Juli 39 und am 9. Januar 1943 erstattet.« (siehe: Rudolf Reiser: Kardinal Michael von Faulhaber, Seite 79.) Und was ist mit dem Franz-Josef-Strauß-Ring? Hat sich immer noch nicht herumgesprochen, was die Spatzen (z. B. Wikipedia) von den Dächern pfeifen: Dass Franz Strauß, Künstlername Franz Josef Strauß, geboren 1915, NS-Führungsoffizier und also ein strammer Nazi war? Hat die Landeshauptstadt München den Mut der Kreisstadt Cham? Hans Heinrich, Weilheim (Anmerkung von Sigi Müller: Hier fühlt sich der OHA so richtig in seinem Element. Seine Entstehung vor 30 Jahren verdankt er nämlich dem Umstand, dass mehrere Leserbriefe in der damaligen »Heimatpresse« nicht abgedruckt wurden.) Thursday, December 29. 2011Feste feiern soll man ja, wie sie fallen.Aber Feste ohne alkoholisches Gelage sind halt einfach fad und ganz uncool. Wo bleibt da die Stimmung? Wenn einer wie ich mal bei einer Feier sich den ganzen Abend mit 2 Null-Komma-Fünf-Gläsern halb Apfelsaft halb Leitungswasser vertreibt, denkt natürlich jede(r) gleich, aha, der Arme, der muss halt noch mit dem Auto nach Hause fahren. Dann wird mir erklärt, wie das die anderen machen, um die Sache auf absolut faire Weise hinter sich zu bringen. Wer trinken darf, wird ausgehandelt. Wenn man zu zweit ist, darf wenigstens eine(r) dem Alkohol verfallen. Und wer beim Trinken vom Verzicht betroffen ist, kann ja immerhin beim Essen entsprechend zuschlagen. Natürlich steckt in diesem aus Vernunft & Not entstandenen System auch Konfliktpotenzial. Man muss höllisch aufpassen, dass dabei keine(r) zu kurz kommt. Wednesday, December 28. 2011KRISENMANAGEMENT![]() „Die Menschen sind, im Großen und Ganzen, religiös traumlos geworden, wunschlos unglücklich, zynische Pragmatiker. Sie sehnen sich nach nichts mehr, außer einem Flachbildschirm, dem neuesten Handy und einem größeren Auto.“AUS: DIE ENTZAUBERUNG DES WEIHNACHTSMANNESVON GÖTZ EISENBERG, Gefängnispsychologe und Sozialwissenschaftler Continue reading "KRISENMANAGEMENT" Sunday, December 4. 2011TITEL DER OHA-DEZEMBER-AUSGABE![]() NO NAZIS!: Keine Nazis in der Unterführung bei den Schongauer Schulen! Künstler unbekannt – aber Überwachung gesichert! Häufig sind es Schmierereien, die in Fußgängerunterführungen zu sehen sind. Diese Arbeit dagegen war jedoch ziemlich aufwändig.Fotomontage: Jürgen MüllerVERLOGENE ATOMPOLITIKAtomausstieg nur halbherzigBundesregierung bürgt für ein Oldtimer-AKW in BrasilienNach dem Super-GAU bei Fukushima und dem stolz verkündeten »Atomausstieg« in Deutschland hat die Bundesregierung ihre Bürgschaftszusage für den Bau eines Oldtimer-Atomkraftwerks in Brasilien erneuert. Während die Hälfte der deutschen Atommeiler stillgelegt werden, soll das in den 1970er Jahren geplante und vor Baubeginn bereits völlig veraltete brasilianische AKW Angra 3 mit einer deutschen Exportbürgschaft fertiggestellt werden. Continue reading "VERLOGENE ATOMPOLITIK" ÜBERRASCHUNG PERFEKT!Der braune Sumpf ist doch da!Landesweite Empörung herrscht über die feigen Mordtaten der Nazigruppe aus Thüringen. Erneut geraten staatliche Organe bei ihrer Aufgabe, die Bevölkerung vor Terror zu schützen, ins Zwielicht. Die Fragen, ob der Staat lieber nicht nach rechts schaut oder sogar durch V-Leute die Morde im rechtsradikalen Milieu positiv begleitet, sind seit langem weitestgehend unbeantwortet. Kritiker befürchten, dass die in ähnlichen Fällen stets angekündigte, rückhaltlose Aufklärung nur eine Beruhigungspille ist.Dazu bringen wir in unserer OHA-Dezember-Print-Ausgabe auf Seite 4 den Artikel von Hans Hahn »Mörder aus dem braunen Sumpf« mit einer Rückblende auf das Oktoberfest-Attentat vom September 1980. Continue reading "ÜBERRASCHUNG PERFEKT!" Friday, December 2. 2011ZUR NEUERÖFFNUNG DES KINDERGARTENS MARIAE HIMMELFAHRT Kritische Betrachtung erlaubt Auf der Einladung zur Eröffnung war zu lesen: „Hurra, endlich ist unser neuer Kindergarten »Mariae Himmelfahrt« mit zusätzlicher Kindergruppe fertig.“ Das farbenfrohe Gemälde, das die Künstlerin Katharina Ott nach einer Vorlage seitlich über dem Eingang neu geschaffen hat, gab allerdings Anlass zu Diskussionen. Warum liegt das schwarze Kind auf diesem Bild ausgegrenzt und fast unbekleidet am Boden? Auf Anfrage sagte Frau Ott, dass sie das in der Vorlage weiß dargestellte Kind schwarz gemalt hat, um auf die erforderliche Integration hinzuweisen. Man könne aber, falls erwünscht, das auch wieder wegmachen. Zu den eingesandten Kommentaren: Thursday, December 1. 2011DER OHA WIRD 30ERSTER BRIEF AN MEINE LESER Meine lieben Leserinnen und Leser! Ja, wie schnell man doch 30 Jahre alt wird. Kaum zu glauben! Dank dafür an meine Redaktion, die sich mit der Sicherung meiner Existenz wahnsinnig viel Mühe gegeben hat und immer noch gibt. Aber ohne meine Leserinnen und Leser hätte mich meine Redaktion längst im Stich lassen müssen. Viele meiner Fans hätten mir in den vergangenen Jahren auch einen regionalen Kultur- oder Umweltpreis gegönnt und haben sogar Anträge an den Kreistag gestellt. Aber alle Versuche sind, wie von mir erwartet, vergeblich gewesen. Vielleicht wird es mir aber eines Tages genauso ergehen wie dem berühmten Schriftsteller und Maler Friedrich Dürrenmatt, der bei der Verleihung des Georg-Büchner-Preises gesagt hat: „Die Preise kommen, wenn man sie nicht mehr braucht.“ Wenn ich mich im Mediendschungel so umsehe, stelle ich fest, dass da – zugegeben oft ziemlich raffiniert – versucht wird, unterschwellig vorhandene Vorurteile und Gefühle der Menschen genial zu bedienen, ja sogar anzuheizen. Dabei wird sorgfältig darauf geachtet, den starken Lobbys nicht auf die Füße zu treten und deren positiv klingenden und geschickt aufbereiteten Botschaften unter die Zuschauer, Leser und Leute zu bringen. Ich, der OHA, setze mich lieber mit Beiträgen und Artikeln auseinander, die zum Nachdenken anregen bzw. an denen man sich abarbeiten muss. Leider treffe ich da nicht immer auf das Wohlwollen meiner Leser. Aber ich bleibe dabei, man sollte einfach mehr Mut haben und versuchen, die allgegenwärtige Meinungsmache in den bürgerlichen Leitmedien zu hinterfragen und aufzuzeigen. Dass ich schon so lange lebe, verdanke ich nur denen, die mich jeden Monat mit Beiträgen und sonstigen Tätigkeiten am Leben erhalten. Tschüss, vielleicht melde ich mich wieder an meinem nächsten runden Geburtstag. Ihr nach 30 Jahren immer noch lebensfroher OHA mit seiner allerersten Wortmeldung PS. Was ich manchmal trotz der meist interessanten Berichte aus dem Schongauer Stadtrat vermisse, sind Beiträge aus anderen Gemeinderäten. Ich erinnere mich noch recht gerne daran, was die Monika damals aus dem Weilheimer Stadtrat geschrieben hat. Saturday, November 5. 2011DIE KUNST DER MANIPULATION Die ungezählten ArbeitslosenSeit 2007: Sonderregelung für Arbeitssuchende nach Beendigung des 58. Lebensjahrs. Finden sie länger als ein Jahr keine Arbeit, gelten sie offiziell nicht mehr als arbeitslos. Seit 2009: Arbeitssuchende werden nicht mehr erfasst, die von einem privaten Jobvermittler betreut werden. Außerdem nicht erfasst sind Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, Ein-Euro-Jobber, Personen in Weiterbildung, Übergangsgeldempfänger, Existenzgründer mit Zuschüssen vom Staat sowie auch jene, die trotz akademischer Ausbildung an fragwürdigen Jobtrainings teilnehmen müssen oder Kaufmannsladen spielen dürfen. Sie beziehen zwar Arbeitslosengeld, werden aber bei den Arbeitslosenzahlen nicht berücksichtigt und sind bei der Jubelzahl von etwa 2,8 Millionen Erwerbslosen nicht mit dabei! Warum? Begründung: Fehlanzeige! Continue reading "DIE KUNST DER MANIPULATION"
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